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Kopfläuse - Übertragung & Behandlung

Kopfläuse - Übertragung & Behandlung

Kopfläuse zählen zu den sogenannten Menschenläusen. Der natürliche Lebensraum dieser Läuse ist die menschliche Kopfbehaarung und sie leben ausschließlich dort. Außerhalb der menschlichen Kopfbehaarung können die kleinen Krabbeltiere nur weniger als zwei Tage überleben, da sie ohne regelmäßige Blutmahlzeiten vertrocknen.

Wie bekommt man Kopfläuse?

Kopfläuse kann jeder bekommen, es hat nichts mit persönlicher Hygiene oder der Beschaffenheit des Haares zu tun. Die kleinen Läuse sind bei der Suche ihres Lebensraumes nicht sehr wählerisch.

Da Kopfläuse direkt von Mensch zu Mensch übertragen werden, bekommen vor allem diejenigen Kopfläuse, die oft näheren Kontakt zu anderen Menschen haben. Kinder sind also besonders anfällig, da sie täglich in Kindergärten oder Schulen zusammen spielen und toben. Wenn also ein Kind betroffen ist kann man davon ausgehen, dass es nicht das einzige ist, das von den Läusen betroffen ist.

Da Kopfläuse nicht fliegen oder springen können, sondern nur krabbeln, müssen die Haare zweier Menschen wirklich miteinander in Berührung kommen, damit sich die Kopfläuse übertragen können. Das ist ein weiterer Grund, warum vor allem Kinder betroffen sind, da sie beim gemeinsamen spielen doch öfter mal die Köpfe zusammen stecken.

Andere Übertragungswege sind selten, da die Kopflaus ihren natürlichen Lebensraum äußerst ungern verlässt.

Erfolgreich Kopfläuse behandeln

Kopfläuse sind zwar lästig, aber an sich ungefährlich. Dennoch sollte man bei Kopflausbefall schnell mit der Behandlung beginnen, damit sich die Krabbeltierchen nicht noch weiter verbreiten.

Sobald in Deiner näheren Umgebung oder der Umgebung Deines Kindes jemand Kopflausbefall hat, solltest Du so schnell wie möglich kontrollieren, ob auch Du oder Dein Kind davon betroffen ist. Bei Verdacht auf Kopfläuse den Kopf des Betroffenen genau kontrollieren. Nur durch frühes Entdecken und Behandeln kann eine schnelle Vermehrung der Läuse verhindern werden.

Bei einer reinen Sichtkontrolle können Kopfläuse oft übersehen werden. Besser ist es das Haar anzufeuchten, eine Pflegespülung aufzutragen und das Haar von der Kopfhaut bis zu den Haarspitzen mit einem sogenannten Läusekamm (zum Beispiel aus der Apotheke) Strähne für Strähne auszukämmen. Um zu prüfen, ob der Kamm Läuse, Larven oder Läuseeier erfasst hat, sollte der Kamm nach jeder Strähne mit einem Küchenpapier abgewischt werden.

Kann ein Kopflausbefall festgestellt werden, sollte sofort mit der Behandlung begonnen werden. Das geeignete Mittel und den passenden Läusekamm findet man in jeder Apotheke. Das Mittel gegen Kopfläuse nach Anleitung anwenden und die Haare mit einem Läusekamm nass auskämmen.Handelsübliche Haarpflegespülung hilft dabei, da sie das Auskämmen erleichtert und die Kopfläuse am Weglaufen hindert.

Das Läusemittel sollte nach 8-10 Tage erneut angewendet werden, Auskämmen steht zwei Wochen lang alle vier Tage auf dem Plan.

Reinigungsmaßnahmen in der Wohnung oder Einrichtung in der man sich die Läuse eingefangen hat sind zweitrangig. Die Übertragung durch Gegenstände ist äußerst selten und unwahrscheinlich, deswegen sollte man sich erst einmal auf die Behandlung des Kopfhaares konzentrieren.
Ist das erledigt, sollten Haarbürsten, Handtücher, Bettwäsche und ähnliche Gegenstände in Plastikbeutel verpackt werden. Nach spätestens drei Tagen sind die Läuse abgestorben und die Sachen können ganz normal gewaschen und wieder verwendet werden.

Vorbeugende Maßnahmen

Gegen Kopfläuse vorbeugen kann man leider nicht wirklich, da Kopfläuse jedes Kopfhaar als Lebensraum akzeptieren. Egal ob blond, braun, lockig oder glatt, die Kopflaus fühlt sich überall wohl. Und zu jedermanns Überraschung vor allem auf frisch gewaschenem Haar!

Für einen Kopflausbefall muss man sich nicht schämen, da es rein Garnichts mit persönlicher Hygiene oder Sauberkeit zu tun hat. Wurde also ein Kopflausbefall festgestellt, sollte man schnellstmöglich sein Umfeld informieren, um eine weitere Übertragung von eventuell anderen Betroffenen zu vermeiden.

 

Bild: http://www.hamburg.de/contentblob/4252040/e8314d05f3d67ab4fe11165b44bd2824/data/bild-kopflaus-klein.jpg

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