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Käfer mit "großem Mundwerk" - Der Dickmaulrüssler

Die Dickmaulrüssler sind eine Käfergattung aus der Familie der Rüsselkäfer. Aus Sicht der Landwirtschaft ist der Dickmaulrüssler ein Schädling, da sich die ausgewachsenen Tiere hauptsächlich von Blättern, Knospen und jungen Pflanzentrieben ernähren.

 

Was macht den Dickmaulrüssler aus?

Dickmaulrüssler besitzen meist eine dunkle, schwarze oder braune Färbung, ganz selten sind sie auch in Gelb anzutreffen. Die maximale Größe der kleinen Käfer variiert zwischen 3 und 14 mm.

 

Lebensweise

Die erwachsenen Tiere treten meist zur Dämmerung oder nachts auf und sind polyphag (=allesfressend), vorwiegend an krautigen Pflanzen oder kleineren Gehölzen von April bis Oktober zu finden. Die Einschleppung des Schädlings in der Landwirtschaft bzw. im Garten erfolgt oft mit dem Substrat oder über getopfte Pflanzen, von denen aus sie sich dann auf die verschiedenen Pflanzenarten ausbreiten. Die Bekämpfung der Larven kann mit räuberischen Nematoden (=Fadenwürmern) erfolgen.

Nach der Kopulation erfolgt die Eiablage in den Boden, wo die Larven zunächst an Wurzeln fressen. Die daraus entstandenen Puppen graben sich kleinere Erdhöhlen und überwintern zumeist wieder als Larve, seltener als Puppe. Der Käfer fällt durch vom Rand her angefressene Blätter auf. Bei Gefahr lässt er sich zu Boden fallen und sucht ein Versteck auf.

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